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PfeilAlexander Raetzki, PfeilMaxim Tschetwerik
 

Benoni Systems



Rezensionen
Inhalt
Katalog englische Flagge

Ideal for those wanting to understand the basics of Benoni Systems. This book is a study of all the crucial Benoni systems apart from the Modern Benoni. It presents diverse and practical options against the queen's pawn opening for dynamic, tactical players and solid, positional players alike. Included are such daring defences as the controversial Blumenfeld Counter-Gambit and the Benko Gambit, a favourite with uncompromising Grandmasters such as Veselin Topalov and Vassily Ivanchuk. On the other hand, Black also has the opportunity to adopt solid, respectable defences such as the Czech Benoni and the Schmid Benoni. Whether Black likes to sacrifice and take the initiative, or whether he prefers to play in a more restrained manner, there is something here for all types of player.

In this user-friendly book, opening theoreticians Alexander Raetsky and Maxim Chetverik go back to basics, studying the fundamental principles of the Benoni Systems and its many variations. Throughout the book there are an abundance of notes, tips and warnings to help the improving player, while key strategies, ideas and tactics for both sides are clearly illustrated.

  • User-friendly design to help readers absorb ideas

  • Concentrates on the key principles of Benoni systems

  • Ideal for the improving player

005 Introduction

007 1 The Volga Gambit Accepted

044 2 The Volga Gambit Accepted without 5 bxa6

093 3 The Volga Gambit Declined

115 4 The Blumenfeld Gambit and Volga/Blumenfeld Hybrids

134 5 The Czech and Closed Benonis

157 6 1 d4 Nf6 2 Nf3 c5 3 d5

183 7 The Schmid Benoni

198 8 The Benoni/King's Indian Hybrid

213 9 Assorted Benonis

236 Index of Variations

238 Index of Complete Games

Der russische IM Alexander Raetsky und sein Landsmann FM Maxim Chetverik arbeiten schachliterarisch meist als erfolgreiches Tandem und haben sich als solches vornehmlich auf die Eröffhungstheorie speziali­siert. Im neuesten Band der Everyman-Reihe "Starting out" befassen sie sich mit den verschiedenen Benoni-Systemen außer dem Modernen Benoni. Hierbei reicht die Spanne vom unternehmungslustigen Wolga-Benkö-Gambit und Blumenfeld-Gambit bis hin zu den solideren Op­tionen des Tschechischen und Schmid-Benoni. Die Autoren halten sich im Aufbau der einzelnen Kapi­tel an das bewährte Schema dieser Eröfmungsreihe: Zunächst geben sie eine Einführung in das jeweilige Thema und schildern die grundle­genden Absichten beider Seiten, so­dann folgen Angaben zur Statistik der Variante (Erfolgsprozente im praktischen Spiel laut Datenbank) sowie zu ihrem theoretischen Status, und schließlich folgen mehrere illus­trierende, ziemlich ausführlich ana­lysierte Meisterpartien aus den letz­ten Jahren und Jahrzehnten (insge­samt 75). Auf diese Weise werden die folgenden Kapitel gestaltet:

1) Das angenommene Wolga-Benkö-Gambit mit den Unterabteilungen: Echtes Wolga-Gambit (1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 b5 4.c:b5 a6 5.b:a6 L:a6), die daraus entstehende Hauptvariante (6.Sc3 g6 7.e4 L:f1 8.K:f1 d6 9.g3 Lg7 10.Lg2 0-0), Modifikationen mit h3 bzw. mit 7.Sf3 g6 8.Sd2, die Murey-Variante (7.f4) und die Fianchetto-Variante (7.g3) mit ins­gesamt 13 Beispielpartien (S. 7-43);

2) Das angenommene Wolga-Benkö-Gambit ohne 5.b:a6: Hier geht es um die Saitzew- Variante (5. Sc3), die Dlugy-Variante (5.f3) und um die Züge 5.e3 bzw. 5.b6; es gibt dazu 17 erläuternde Par­tien (S. 44-92);

3) Das abgelehnte Wolga-Benkö-Gambit: Am häufigsten geschieht hier 4.Sf3, aber auch 4.Sd2, 4.Dc2 und 4.a4 werden immer wie­der gespielt (acht Partien, S. 93-114);

4) Das Blumenfeld-Gambit (1.d4 Sf6 2.c4 e6 3.Sf3 c5 4.d5 b5) und das Blumenfeld-Wolga-Hyb­rid (1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 b5 4.c:b5 e6), mit 6 Beispielpartien (S. 115-133);

5) Geschlossenes Benoni (1.d4 c5 2.d5 e5 3.e4 d6) und Tschechisches Benoni (1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 e5 4.e4 d6 3.Sc3 Le7), mit sieben Partien (S. 134-156);

6) Das Abspiel 1.d4 Sf6 2.Sf3 c5 3.d5 mit den Fortsetzungen 3...b5/ 3...e6/3...g6 4. Sc3 Lg7 5.e4 0-0 (acht Partien, S. 157-182);

7) Schmid-Benoni: 1.d4 c5 2.d5 d6 3.e4 Sf6 4.Sc3 g6 5.Sf3 Lg7 6.Le2 oder Lc4 0-0) mit vier Partien (S. 183-197);

8) Das Benoni-Königsindisch-Hybrid (1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 d6 4.Sc3 g6 5.e4 Lg7) mit vier Par­tien (S. 198-212);

9) Zusammenstellung weiterer Ab­spiele: Schlangen-Benoni (1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 e6 4.Sc3 oder Sf3 e:d5 5.c:d5 Ld6 - der Name rührt von der schlangenartigen Zick-Zack-Bewegung des schwar­zen Läufers her, welcher über Lf8-d6-c7 schließlich nach a5 strebt), der ungebräuchliche Springerausfall 1.d4 Sf6 2.c4 c5 3.d5 Se4, sowie die Zugfolge 1.d4 c5 2.d5 e6 und nun 3.Sc3/3.c4/3.e4 (insgesamt acht erläutern­de Partien, S. 213-234).

Wer vorhat die Benoni-Verteidigung in sein Eröffnungsrepertoire aufzu­nehmen, findet hier eine äußerst kompakte, sehr übersichtlich zusam­mengestellte und durchweg souve­rän erläuterte, verständnisfordernde Einführung in die verschiedenen Systeme des "Sohnes der Sorge", Kenntnisse der englischen Sprache dürften dem Lernenden sehr gelegen kommen, denn nur so kann er die zahlreichen Erklärungen und die in Fettdruck immer wieder in den Text eingebauten Hinweise, Tipps und Warnungen zur Gänze verstehen.

Dr. W. Schweizer, Rochade Europa 11/2005

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Bei Buchbesprechungen schildert man in der Regel den Inhalt eines Buches. Um Missverständnisse zu vermeiden, halten wir es jedoch hier für besser, erst zu erwähnen, was nicht im Buch steht. Nicht bespro­chen wird das Moderne Benoni, also die Stellung nach 1. d4 Sf6 2. c4 c5 3. d5 e6 4. Sc3 exd5 5. cxd5. Hierzu haben wir Ihnen im Schachmarkt Nr. 2/2005 'starting out: modern benoni' von Endre Vegh vorgestellt.

Kommen wir aber nun zu der vor­liegenden Neuerscheinung. Die ersten drei Kapitel sind dem Wolga Gambit gewidmet. Es werden der Reihe nach das angenommene Wolga Gambit mit nachfolgendem bxa6, das angenom­mene Wolga Gambit ohne bxa6 und das abgelehnte Wolga Gambit behan­delt. In Kapitel 4 wird das damit verwandte Blumenfeld Gambit be­sprochen.

Danach geht es um das geschlosse­ne Benoni in den Versionen 1. d4 c5 2. d5 e5 3. e4 d6 und 1. d4 Sf6 2. c4 c5 3. d5 e5 4. e4 d6 5. Sc3 Le7. Der Unterschied besteht hier in der Stel­lung des weißen c-Bauern. Kapitel 6 enhält verschiedene Möglichkeiten, die nach 1. d4 Sf6 2. Sf3 c5 3. d5 entstehen können. In Kapitel 7 lässt Schwarz nach 1. d4 c5 2. d5 d6 seinen e-Bauern auf e7 stehen und entwickelt den schwarzfeldrigen Läufer nach g7.

Den Abschluss bilden Betrachtun­gen zu Übergängen in Königsindisch sowie selten anzutreffende Zugfolgen. Wie alle Bücher der Reihe 'starting out' können wir auch diesen Band fortgeschrittenen Schachfreunden mit englischen Sprachkenntnissen emp­fehlen.

Schach Markt 1/2006




Preis: 
 
Artikelnummer:
LORAEBS
 
Kategorie:
PfeilEröffnungen
  PfeilModernes Benoni
  ECO: A60-A79
 
Sprache:
Englisch
 
Verlag:
PfeilEveryman
 
ISBN-10:
1857443799
 
ISBN-13:
9781857443790
 
Breite: 
15,2 cm
 
Höhe: 
227,0 cm
 
Gewicht: 
0,340 kg
 
Alexander Raetzki, Maxim Tschetwerik: Benoni Systems
239 Seiten, kartoniert, 1. Auflage 2005.
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